Provinz Östergötland, Bronzezeitliche Grabstätte in Kivik, Schweden.
Das King's Grave ist ein Grabhügel aus der Bronzezeit bei Kivik in Südschweden. Ein kreisförmiges Bauwerk mit etwa 76 Metern Durchmesser verbirgt zwei Grabkammern unter großen Steinen, auf denen alte Gravuren von Tieren und Symbolen zu sehen sind.
Zwei Bauern entdeckten das Grab 1748, während sie Steine brachen, wurden aber verhaftet, da Ausgrabungen damals nicht erlaubt waren. Später erkannte man die Bedeutung der Stätte und schützte die alten Gravuren vor weiteren Beschädigungen.
Die Felsgravuren im Inneren zeigen Pferden, Vögel, Schiffe und Zeremonien, die ausdrücken, wie Menschen der Bronzezeit in Skandinavien lebten und dachten. Die Bilder auf den Steinen erzählen von ihrer Welt und ihren Glaubenszusammenhängen.
Ein Betongang führt Besucher hinein, um die eingravurten Steine direkt zu sehen. Ein Museum auf dem Gelände zeigt die ausgegrabenen Artefakte, die das Verständnis für die alten Menschen und ihre Handwerksfähigkeiten vertiefen.
Unter dem großen Hügel fanden Archäologen Reste einer noch älteren Siedlung aus der Steinzeit mit zahlreichen Feuerstein-Fragmenten. Diese Schichten zeigen, dass Menschen an diesem Ort über viele Jahrtausende hinweg lebten.
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