Stockholms vattenverk, Wasseraufbereitungsanlage im Stadtteil Skanstull, Stockholm, Schweden
Stockholms vattenverk besteht aus zwei Wasserwerken, Skanstullsverket (1861) und Eriksdalsverket (1884), am Ufer der Årstaviken auf Södermalm. Die Maschinen- und Kesselhäuser wurden aus rotem, unverputztem Backstein errichtet, mit Fenster- und Türumrahmungen aus Gotländer Sandstein auf einem Sockel aus Stockholmer Granit. Die erste Ausbaustufe in Skanstull umfasste zwei dampfbetriebene Pumpen mit je 70 Pferdestärken, befeuert mit Kohle, die per Prahm zu einem kleinen Kohlehafen geliefert wurde.
Skanstullsverket wurde 1861 nach Wilhelm Leijonackers Vorschlag von 1853 eröffnet, Eriksdalsverket folgte 1884 unter Otto Alrutz. Skanstull lief bis 1918, Eriksdal bis 1923, als das Werk Norsborg übernahm. Der Anschluss von Gebäuden an das Netz senkte die Sterblichkeit in Stockholm zwischen 1861 und 1895 von 34 auf 17 pro 1.000.
Der Name Årstaverken verbindet beide Werke mit der Bucht Årstaviken, in deren innerstem Teil die Wasserentnahme des Skanstull-Werks lag; der Hammarby-See diente als Reserve. Die alten Langsamfilterbecken des Eriksdal-Werks dienten danach jahrzehntelang als Freibad, bis 1962 Außenbecken eröffnet wurden.
Die Werke wurden 1923 stillgelegt und sind nicht mehr zu besichtigen. Die Reste sind von außen am Ufer der Årstaviken auf Södermalm zu sehen: ein niedriges rotes Backsteingebäude am Wasser, eine kleine Holzhütte und ein verputzter Steinbau unter der Skanstull-Brücke, in dem das Büro lag. Die alten Filterbecken von Eriksdal dienten als Freibad, bis 1962 Außenbecken eröffneten.
Die Langsamfilterbecken von Eriksdal dienten jahrzehntelang als Freibad, bis 1962 die neuen Außenbecken des Eriksdalsbadet eröffneten. Drei Gebäude sind erhalten: ein niedriges rotes Backstein-Pumpenhaus am Ufer, eine kleine Holzhütte und ein verputztes Steinbüro unter der Skanstull-Brücke.
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