Dreiländerecke bei Sankt Anna am Aigen, Grenzpunkt bei Sankt Anna am Aigen, Österreich und Slowenien.
Die Dreiländerecke bei Sankt Anna am Aigen ist ein Grenzpunkt, an dem sich die Grenzen von Österreich und Slowenien treffen. An diesem Ort findet man Grenzsteine, die diese internationale Grenzlinie markieren.
Der Ort markiert die historische Grenze zwischen dem Herzogtum Steiermark und dem Königreich Ungarn unter habsburgischer Herrschaft. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Grenzziehung neu definiert und trennt heute zwei moderne Nationalstaaten voneinander.
Das Grenzdenkmal steht für die territorialen Veränderungen nach den Verträgen von Saint-Germain und Trianon, die nach dem Ersten Weltkrieg die nationalen Grenzen neu definierten.
Der Ort ist über mehrere Wanderwege erreichbar, die von benachbarten Dörfern ausgehen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und die Wetterbedingungen überprüfen, da die Gegend offen und bergig ist.
Die ursprüngliche Grenzmarkierung aus dem 18. Jahrhundert, der Maria-Theresa-Stein, unterscheidet sich vom aktuellen Grenzstein, der etwa 40 Meter nordwestlich davon errichtet wurde. Dieser Unterschied zeigt, wie sich Vermessungsmethoden und Grenzdefinitionen im Laufe der Zeit verändert haben.
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