Orthodox synagogue in Bratislava, Kubistische Synagoge in der Heydukova Straße, Bratislava, Slowakei.
Die Orthodoxe Synagoge in Bratislava ist ein Gebäude aus Stahlbeton, das zwischen 1923 und 1926 errichtet wurde und kubistische Designelemente aufweist. Im Inneren gibt es einen zentralen Gebetsraum mit getrennten Sitzbereichen für Männer und Frauen nach orthodox-jüdischer Tradition.
Der Architekt Artúr Szalatnai-Slatinský entwarf das Gebäude in den 1920er Jahren und integrierte Elemente der frühen modernistischen Architektur in das religiöse Bauwerk. Das Gebäude überstand den Zweiten Weltkrieg und blieb eines der wenigen jüdischen Gotteshäuser in der Stadt.
Das Gebäude beherbergt das Jüdische Gemeindemuseum, das Ausstellungen über jüdisches Erbe und Artefakte aus der Bratislava-Region zeigt. Besucher können hier die Geschichte und Traditionen der jüdischen Gemeinde der Stadt kennenlernen.
Regelmäßige Gebetsdienste finden in der Synagoge statt, während Museumsführungen in den Sommermonaten angeboten werden. Es ist ratsam, im Voraus zu prüfen, wann Besichtigungen möglich sind und wie man das Gebäude erreicht.
Das Gebäude nutzt Stahlbeton und kubistische Formensprache in einer religiösen Architektur, was es zu einem seltenen Beispiel für diesen Stil im Synagogenbau macht. Die Kombination von modernistischem Design mit traditionellem religiösem Raum schafft einen interessanten Kontrast, den man bei der Besichtigung deutlich spürt.
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