Bratislava, Hauptstadt an der Donau, Slowakei.
Bratislava ist eine Hauptstadt am Ufer der Donau in der Slowakei, die sich von den Kleinen Karpaten bis zum Fluss erstreckt. Die Altstadt mit ihren engen Gassen liegt unterhalb der Burg, während moderne Viertel auf beiden Flussufern wachsen und mehrere Brücken das Zentrum mit den nördlichen Stadtteilen verbinden.
Die Siedlung wurde im 10. Jahrhundert erstmals schriftlich erwähnt und erhielt 1291 Stadtrechte vom ungarischen König. Ab 1536 diente sie als Hauptstadt des Königreichs Ungarn, nachdem das Osmanische Reich große Teile des Landes erobert hatte, und blieb es bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts.
Das Stadtleben findet in Cafés und Weinstuben statt, wo sich Einheimische bei slowakischen Weinen aus den nahen Karpaten treffen. Auf dem Hauptplatz versammeln sich Bewohner zu Markttagen und Konzerten, während die Fußgängerzone mit ihren Restaurants abends belebt wird.
Die meisten Sehenswürdigkeiten in der Altstadt sind zu Fuß erreichbar und die öffentlichen Verkehrsmittel verkehren tagsüber regelmäßig in alle Stadtteile. Der zentrale Bahnhof liegt nahe dem historischen Kern und bietet stündliche Verbindungen zu mehreren mitteleuropäischen Hauptstädten.
Die Stadt grenzt sowohl an Österreich als auch an Ungarn, wodurch sie die einzige Landeshauptstadt der Welt ist, die an zwei unabhängige Staaten grenzt. Von der Aussichtsplattform der Burg aus kann man an klaren Tagen drei Länder gleichzeitig überblicken.
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