Krematorium, Modernistisches Krematorium in Bratislava, Slowakei
Das Crematorium Bratislava ist ein modernistisches Gebäude mit horizontalen Linien und Glaswänden, das den Innenraum mit dem umgebenden Wald am Fuß der Niederen Tatra verbindet. Die technischen Einrichtungen liegen unterirdisch, während die Hauptkapelle und öffentliche Bereiche auf der Erdgeschossebene für einen effizienten Ablauf angeordnet sind.
Architekt Ferdinand Milučký entwarf die Anlage zwischen 1962 und 1967 als einen wichtigen Schritt in der tschechoslowakischen Nachkriegsarchitektur. Das Projekt zeigte einen neuen Ansatz für öffentliche Bauwerke in dieser Zeit.
Der Friedhof beherbergt Kunstwerke wie Kompaneks Totempfahl auf der Hauptwiese und Uhers Travertinskulptur, die das Gelände prägen und den Besuchern begegnen.
Der Zugang führt auf einem aufsteigenden Weg vom Eingang zum Hauptgebäude, was die Navigation erleichtert. Der Standort liegt im Wald, daher ist festes Schuhwerk und Aufmerksamkeit auf unebene Wege empfehlenswert.
Der Friedhof wurde bewusst in den Waldbestand integriert, wodurch die Besucher ein Gefühl von Kontinuität zwischen dem Gebäude und der natürlichen Umgebung erleben. Diese Integration war damals ein innovativer Gedanke bei der Gestaltung von Friedhofsanlagen.
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