Berchtoldův palác, Palast aus dem 19. Jahrhundert in Bratislava, Slowakei
Der Berchtoldův-Palast war ein klassizistisches Gebäude mit einem Eingangsbereich, dessen Boden aus Flusssteinen mosaiken verziert war und über ein Treppenhaus zu weiteren Räumen führte. Die Appartements waren um eine zentrale Achse angeordnet und zeigten in der Mittellage ein rundes Fenster statt eines Wappens.
Der Palast wurde 1832 von Graf Berchtold außerhalb der Steuergrenzen der Stadt erbaut und verfügte über umfangreiche Gärten. Im Laufe der Zeit diente er als Miethaus und später auch als Musikschule.
Die Eingangshalle führte zu Wohnungen um eine zentrale Achse, mit einem kreisförmigen Fenster anstelle eines Wappens an der mittleren Fassade.
Das Gebäude wurde 1981 abgerissen, um Platz für das Haus der Gewerkschaften zu schaffen, sodass nur Mosaikfragmente der ursprünglichen Bodenverzierungen erhalten sind. Diese Überreste sind heute in Museumssammlungen zu finden und dokumentieren die frühere Pracht des Platzes.
Das Gebäude befand sich im Trnavské-Mýto-Viertel und kombinierte klassische und späte Empirestilmerkmale, die typisch für die österreichische Monarchieperiode waren. Seine Lage außerhalb der ursprünglichen Stadtgrenzen machte es zu einem besonderen Beispiel für die Stadterweiterung des 19. Jahrhunderts.
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