Ziguinchor, Regionalhauptstadt in Casamance, Senegal.
Ziguinchor ist eine große Stadt an der Mündung des Casamance-Flusses im Süden Senegals, die sich über beide Ufer erstreckt. Die Stadt funktioniert als wichtiger Handelshafen und verbindet die Region mit anderen Teilen des Landes durch ihre Wasserwege und Verkehrswege.
Die Stadt wurde 1645 als europäischer Handelsposten von portugiesischen Händlern gegründet und entwickelte sich später zu einem französischen Verwaltungszentrum. Der Wandel von einer privaten Hafensiedlung zu einer größeren Kolonialstadt prägte ihre Entwicklung über die Jahrhunderte.
Die Bevölkerung von 214,874 Einwohnern repräsentiert mehrere ethnische Gruppen, darunter Mandinka, Jola, Wolof und Fula, und bildet ein Zentrum religiöser Vielfalt.
Die Stadt ist per Flugzeug, Straße und Schiff zu erreichen und dient als Drehscheibe für den Handel mit Reis, Früchten und anderen lokalen Produkten. Besucher sollten mit warmem, feuchtem Klima rechnen und die beste Zeit für einen Besuch liegt außerhalb der Regenzeit.
Der Name stammt einer Überlieferung nach von der portugiesischen Phrase 'Cheguei e choram', was 'Ich bin gekommen und sie weinen' bedeutet. Diese Bezeichnung soll die frühen Begegnungen zwischen europäischen Händlern und der lokalen Bevölkerung widerspiegeln.
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