Bakhuis Mountains, Gebirgskette im Distrikt Sipaliwini, Suriname
Die Montes Bakhuis sind ein Gebirgszug im zentralen Suriname mit Höhen zwischen 300 und 956 Metern. Das Bergland erstreckt sich über etwa 110 Kilometer und prägt das Landschaftsbild dieser abgelegenen Region.
Der niederländische Erforscher Louis August Bakhuis führte 1901 eine Expedition in diese Bergregion durch. Die Berge erhielten später seinen Namen als Anerkennung für seine Forschungen in diesem abgelegenen Gebiet.
Das Berggebiet beherbergt zahlreiche Vogelarten, darunter den Haubenadler und den Blauwangenpapagei, mit 378 verschiedenen registrierten Arten in der Region.
Die Region ist nur per Boot über das Flutsystem oder mit dem Flugzeug über den Bakhuys-Flugplatz erreichbar. Besucher sollten mit schwierigen Zugangsrouten und begrenzte Infrastruktur in dieser abgelegenen Gegend rechnen.
1974 entdeckten Wissenschaftler in diesen Bergen das Mineral Surinamit. Das Gebiet birgt auch bedeutende Vorkommen von Bauxit, Nickel und Kupfer.
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