Wilhelminagebirge, Gebirgskette im zentralen Sipaliwini, Suriname
Das Gebirge Wilhelmina erstreckt sich in zentraler Lage über das Land und wird durch mehrere Flussläufe durchschnitten, die als Wasserquellen für die Bewohner wichtig sind. Die höchste Erhebung ist der Julianatop, von dem aus sich der Blick über die dichte Waldlandschaft öffnet.
Das Gebirge ist Teil des alten Guiana-Schildes, einer uralten Gesteinsformation, die Millionen von Jahren zurückgeht. Die Benennung nach der holländischen Königin Wilhelmina erfolgte während der Kolonialzeit und prägt das Gebiet bis heute.
Die Berge bilden natürliche Grenzen zwischen den Distrikten Nickerie, Saramacca, Brokopondo und Marowijne, die regionale Entwicklungsmuster beeinflussen.
Der Zugang zu diesem Gebirge erfolgt meist zu Fuß oder mit Booten über die Flüsse, da es in einer abgelegenen Region liegt. Besucher sollten auf wechselhaftes Wetter vorbereitet sein und gutes Schuhwerk sowie Regenschutz mitbringen.
Die Bergketten bilden ein Naturschutzgebiet mit über 3000 verschiedenen Pflanzenarten, das eine der am wenigsten erforschten Regionen des Kontinents darstellt. Wegen ihrer Abgeschiedenheit und schwierigen Erreichbarkeit blieb diese Gegend lange Zeit vom Menschen unberührt.
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