Aleppo, Antike Stadt im Nordwesten Syriens
Aleppo ist eine große Stadt im Nordwesten Syriens, die sich zwischen Hügelland und offenen Ebenen erstreckt. Alte Wohnviertel mit engen Gassen liegen neben breiteren Boulevards, während Minarette und Kuppeln über flachen Dächern und Innenhöfen aufragen.
Die Siedlung entstand bereits um 5000 vor Christus und wechselte im Laufe der Jahrtausende zwischen verschiedenen Herrschaften. Aramäer, Römer, Byzantiner und später islamische Dynastien prägten jeweils die Architektur und das Stadtbild.
In den Souks arbeiten noch Kunsthandwerker nach alten Methoden, die Besucher beim Weben, Seifenschneiden und Metallhämmern beobachten können. Die Stadtviertel organisieren sich um Innenhöfe und Moscheen, wo sich die Menschen zum Tee treffen und Nachbarschaftsleben pflegen.
Die Altstadt lässt sich zu Fuß erkunden, wobei bequeme Schuhe wegen der unebenen Pflastersteine empfehlenswert sind. Viele Orte liegen dicht beieinander, sodass man Märkte, Karawansereien und religiöse Gebäude bei einem Rundgang erreichen kann.
Die Zitadelle thront auf einem 50 Meter hohen Hügel, den Menschen über Jahrhunderte künstlich aufgeschüttet haben. Dieser Aufbau macht sie zu einer der größten und ältesten Burganlagen der Welt.
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