Al-Sultaniyah Madrasa, Islamische Madrasa und Mausoleum nahe der Zitadelle, Aleppo, Syrien.
Al-Sultaniyah ist eine Madrasa und ein Mausoleum an der östlichen Seite der Zitadel von Aleppo, die Unterrichtsräume, Gebetshallen und Grabkammern unter einem Dach vereint. Das Gebäude zeigt charakteristische mittelalterliche islamische Architektur mit Steinmauern, Bogeneingängen und geometrischen Verzierungen an Fassaden und Innenhöfen.
Die Anlage wurde 1223 unter der Dynastie der Ayyubiden errichtet und beherbergt das Grab von Sultan Malik al-Zaher, dem Sohn von Sultan Saladin. Sie entstand als strategisch wichtiger Bildungskomplex in einer der bedeutendsten Städte des Mittleren Ostens.
Die Madrasa war ein Treffpunkt für Gelehrte und Studenten aus verschiedenen Regionen, die hier religiöse und weltliche Wissenschaften studierten. Der Ort prägte das Intellektuelle Leben Aleppos über Jahrhunderte hinweg.
Das Gelände ist heute teilweise beschädigt und der Zugang kann je nach aktuellem Zustand variieren, daher ist es ratsam, sich vor einem Besuch zu erkundigen. Der Ort liegt unmittelbar neben der Zitadel, weshalb man beide Stätten an einem Tag erkunden kann.
Das Mausoleum liegt direkt gegenüber vom Haupteingang der Zitadel und markiert damit einen symbolisch wichtigen Punkt in der städtischen Topografie Aleppos. Diese Platzierung vereint die weltliche Macht des Castells mit der spirituellen Autorität eines königlichen Grabes.
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