Tartus, Mediterrane Hafenstadt im Küstengebiet Syriens
Tartus ist eine Hafenstadt am syrischen Mittelmeer mit einem großen Handelshafen und mehreren parallel zur Küste verlaufenden Hauptstraßen. Der Ort verbindet Wohnviertel mit Verwaltungsgebäuden, während weiter südlich alte Verteidigungsmauern aus Stein erhalten geblieben sind.
Phönizische Siedler gründeten hier eine Kolonie, die später unter römischer und byzantinischer Herrschaft stand. Im 12. Jahrhundert kontrollierte der Templerorden die Stadt, bevor sie im 13. Jahrhundert in andere Hände überging.
Der ursprüngliche Name bezieht sich auf die nahe Insel Arwad, die einst das Zentrum der Region bildete. Heute leben hier Menschen verschiedener Herkunft zusammen, die oft zum nahegelegenen Strand gehen oder in den Cafés der Uferpromenade sitzen.
Besucher können entlang der Küstenstraße spazieren, wo Blicke auf das Meer und die nahe Insel möglich sind. Der zentrale Marktbereich liegt in den Straßen hinter der Uferzone und ist zu Fuß gut zu erreichen.
Die kleine Insel vor der Küste diente über Jahrhunderte als Trinkwasserquelle, da man von dort Süßwasser ans Festland leitete. Heute fahren Boote regelmäßig zur Insel, wo einige Einwohner noch in den alten Steinhäusern leben.
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