Quneitra, Zerstörte Hauptstadt auf den Golanhöhen, Syrien.
Quneitra liegt in einer Höhe von 942 Metern und besteht heute aus systematischen Ruinen in einer von den Vereinten Nationen überwachten entmilitarisierten Zone zwischen Syrien und Israel. Das Gebiet ist von Minenfeldern umgeben, die für viele Jahre ein großes Sicherheitsrisiko dargestellt haben.
Die Stadt wurde 1973 während des Jom-Kippur-Krieges von syrischen Truppen erobert, aber israelische Streitkräfte übernahmen die Kontrolle zurück und zerstörten sie, bevor sie 1974 abzogen. Dieser Konflikt veränderte die Stadt grundlegend und machte sie zum Symbol von Krieg und Verlust.
Die Stadt war früher ein Zentrum für muslimische Tscherkessen aus dem Kaukasus und entwickelte sich später zu einem wichtigen Ort der syrischen Militärverwaltung. Heute können Besucher noch erkennen, wie diese beiden Phasen das Leben und die Struktur der Gemeinde geprägt haben.
Der Besuch erfordert eine Genehmigung vom syrischen Innenministerium in Damaskus und die Begleitung durch Militärpersonal ist erforderlich. Die Sicherheit in der Region sollte vor einem Besuch gründlich überprüft werden, da die Lage schwierig sein kann.
Die syrische Regierung hält die Stadt bewusst in ihrem zerstörten Zustand als Kriegerdenkmal, wobei sich nur etwa 153 Menschen in der umliegenden Gegend aufhalten. Besucher werden mit einem Ort konfrontiert, der absichtlich als Erinnerung an den Konflikt erhalten bleibt.
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