Emar, Archäologische Stätte nahe Maskanah, Syrien.
Emar ist ein archäologischer Fundort bei Maskanah, der sich entlang des Ufers des Euphrats erstreckt und antike Strukturen sowie Wohnviertel enthält. Der Ort war ein bedeutendes Handelszentrum zwischen Mesopotamien und Anatolien mit gut erhaltenen Überresten aus der Bronzezeit.
Die Siedlung entstand in der Bronzezeit und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelsknotenpunkt zwischen drei Regionen. Sie wurde um 1187 v. Chr. zerstört und lag danach lange Zeit verlassen.
Die ausgegrabenen Tontafeln zeigen persönliche Aufzeichnungen, Rechtsdokumente und Alltagstransaktionen der einstigen Bewohner. Diese Texte geben Einblick in das Leben von Menschen, die vor Tausenden von Jahren hier lebten.
Der Fundort liegt am Ufer des Euphrats und ist über die Stadt Maskanah erreichbar. Besucher sollten bedenken, dass die Gegend weit entfernt liegt und es ratsam ist, sich vorab über Zugangsoptionen zu informieren.
Eine der Tontafeln enthält einen Dialog zwischen einem Tamariskenbaum und einer Palme, der zeigt, dass die Menschen hier bereits literarische Werke verfassten. Dieser seltene Text gibt einen unerwarteten Einblick in die kreative Tradition dieser alten Gesellschaft.
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