Thale Noi Non-Hunting Area, Geschütztes Feuchtgebiet in Phatthalung, Thailand
Thale Noi ist ein großes Feuchtgebiet mit Süßwasser, das sich über drei Provinzen erstreckt und verschiedene Ökosysteme mit Seen, Sümpfen und Wasserkanälen bietet. Das Gebiet beherbergt eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, die durch die unterschiedlichen Wassertiefen und die wechselnden Jahreszeiten geprägt wird.
Das Gebiet wurde 1975 als Thailands erste Schutzzone ohne Jagd ausgewiesen, wodurch die Tierwelt zu einem Zeitpunkt gesichert wurde, als solche Maßnahmen noch selten waren. 1998 erhielt das Gebiet durch die Ramsar-Konvention internationale Anerkennung, was seinen Status als global wichtiger Feuchtbereich bestätigte.
Die Gemeinden vor Ort praktizieren traditionelle Fischerei und stellen handwerkliche Produkte aus Schilfpflanzen her, aus denen sie Matten, Taschen und Haushaltsgegenstände anfertigen. Diese Handwerkstechniken sind tief in der Lebensweise der Menschen verankert und prägen das alltägliche Leben in den Dörfern rund um das Gebiet.
Die beste Zeit zum Besuchen ist zwischen November und Februar, wenn Zugvögel die Region durchqueren und die Bedingungen für Beobachtungen ideal sind. Geführte Bootstouren sind die beste Möglichkeit, das Gelände zu erkunden und die Tierwelt aus nächster Nähe zu beobachten.
Das Gebiet beherbergt Thaïlands größten Melaleuca-Wald, einen speziellen Waldtyp der in dieser Region heimisch ist und während des ganzen Jahres Lebensraum für Wasservögel bietet. Diese Baumgemeinschaft ist für viele Vogelarten lebenswichtig zum Brüten und Rasten.
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