Merv Oasis, Antike Siedlungsreste in der Region Mary, Turkmenistan
Merv ist eine archäologische Stätte in der Region Mary, die Überreste von Befestigungsmauern, Karawansereien und Moscheen aus verschiedenen Perioden zeigt. Das Gelände ist durchzogen von Kanälen und Wasserleitungen, die über Jahrtausende hinweg das Leben in diesem Wüstengebiet ermöglicht haben.
Der Ort entstand als Siedlung an einer wichtigen Handelsroute und wuchs über Jahrhunderte zu einer bedeutenden Stadt heran. Im Jahr 1221 wurde er durch die mongolische Invasion stark zerstört, was sein Schicksal als bevölkertes Zentrum grundlegend veränderte.
Die Oase war während des islamischen Goldenen Zeitalters ein Zentrum für Gelehrte und Denker. Besucher können heute noch die Grundmauern von Moscheen und Gebäuden sehen, die zeigen, wie wichtig dieser Ort für Wissenschaft und Austausch war.
Der Ort lässt sich am besten mit geführten Touren erkunden, da das weitläufige Gelände viele separate Komplexe und Überreste enthält. Die beste Zeit zum Besuch ist in den kühleren Monaten, da die Hitze in der Wüste intensiv sein kann.
Das Gelände beherbergt fünf unterschiedliche antike Städte aus verschiedenen Epochen, jede mit eigenen archäologischen Strukturen an demselben Ort. Diese Überlagerung ermöglicht es Besuchern, verschiedene Baustile und Siedlungsmuster nebeneinander zu sehen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.