Karakum, Sandwüste in Zentralasien, Turkmenistan.
Die Karakum ist eine Sandwüste in Turkmenistan, die sich über weite Teile des Landes erstreckt und durch Dünenformationen und Mulden geprägt ist. Vom Wind geformte Erhebungen erheben sich stellenweise bis zu 90 Meter (295 Fuß) über flachere Abschnitte, während trockene Senken das Relief gliedern.
Seit der Antike verliefen Handelsrouten durch diese Region und verbanden Siedlungen zwischen China und dem Mittelmeerraum. Die Wege verschoben sich im Laufe der Jahrhunderte mit dem Zugang zu Wasserstellen und der Veränderung politischer Grenzen.
Der Name stammt von den türkischen Wörtern für schwarz und Sand und bezieht sich auf dunkle Mineralien unter der Oberfläche. Nomadische Gemeinschaften haben hier über Jahrhunderte ihre Herden durch saisonale Wanderrouten geführt und sich an die extremen Bedingungen angepasst.
Reisende brauchen Geländefahrzeuge und erfahrene Führer, da die Temperaturen im Winter bis -5°C (23°F) fallen und im Sommer auf 45°C (113°F) steigen können. Man sollte ausreichend Wasser mitführen und Schutz vor Sonne und Wind einplanen.
Im Inneren brennt seit 1971 ein Gaskrater mit einem Durchmesser von etwa 70 Metern (230 Fuß) ununterbrochen und wird von Einheimischen als Tor zur Hölle bezeichnet. Das Feuer entstand nach dem Einsturz einer Bohrstelle, wobei Gas aus dem Untergrund austritt und seitdem lodert.
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