Barbiermoschee, Islamischer Religionskomplex in Kairouan, Tunesien
Die Moschee des Barbiers ist ein Heiligtum in Kairouan, das aus mehreren Höfen, einem Mausoleum, einer Koranschule und Wohnräumen besteht, die um einen zentralen Gebetsbereich angeordnet sind. Die Struktur kombiniert verschiedene Funktionen an einem Ort, wobei der Mausoleumraum mit verzierten Wänden und farbigen Keramikfliesen besonders hervorsticht.
Das Gebäude wurde im 17. Jahrhundert unter der Leitung von Hammuda Pasha Bey errichtet und ersetzte eine frühere Struktur aus dem 14. Jahrhundert, die das Grab von Abu Zama'a al-Balawi markierte. Diese Umbau zeigte die fortlaufende Bedeutung des Heiligen für Kairouan über mehrere Jahrhunderte hinweg.
Der Ort ist nach Abu Zama'a al-Balawi benannt, einem verehrten religiösen Führer, dessen Grab hier besucher anziehen, die um seinen Segen bitten. Das Innere zeigt farbenfroh bemalte Fliesen und kunstvolle Dekorationen, die die Bedeutung dieses Heiligtums für die lokale Gemeinschaft widerspiegeln.
Der Eingang führt durch einen mit Ziegeln gepflasterten Hof zum Mausoleum, wobei Besucher auf unebene Oberflächen und Stufen vorbereitet sein sollten. Das Erkunden des gesamten Komplexes mit seinen verschiedenen Räumen erfordert Zeit und gutes Schuhwerk für die Bodenbeläge.
Der Minaret zeigt hispano-maurische Architektur mit doppelten Bogenfenstern, die von Keramikverkleidungen eingefasst sind und in der Nordwestecke des Haupthofs herausragt. Dieses Design verbindet architektonische Einflüsse aus dem westlichen Mittelmeerraum mit lokalen handwerklichen Techniken auf bemerkenswerte Weise.
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