Mardin, Verwaltungsprovinz in der südöstlichen Türkei.
Mardin ist eine Verwaltungsprovinz im Südosten der Türkei, die sich zwischen der anatolischen Hochebene und der mesopotamischen Tiefebene erstreckt. Zehn Bezirke verteilen sich über eine Fläche von etwa 8.900 Quadratkilometern und umfassen Städte, Dörfer und ländliche Gebiete.
Die Region gehörte bis ins siebte Jahrhundert zu christlichen Herrschaftsgebieten und wechselte dann unter muslimische Kontrolle. Später bildete sie eine osmanische Provinz und wurde nach der Gründung der modernen Türkei Teil des neuen Staatsgebiets.
Kurdische, türkische, syrische und arabische Bewohner teilen das Gebiet und bringen ihre eigenen Sprachen und Traditionen in das tägliche Leben ein. Christliche Kirchen und islamische Moscheen stehen nebeneinander und zeigen die religiöse Vielfalt der Region.
Besucher erreichen die Provinz über Fernstraßen und Überlandverbindungen, die die Bezirke miteinander und mit den angrenzenden Gebieten verbinden. Die Postleitzahlen beginnen mit 47, und das Vorwahlpräfix 0482 gilt für alle Telefonnummern.
Der Name der Provinz stammt aus einer alten syrischen Bezeichnung, die auf Festungsanlagen und Bergpositionen hinweist. Das Gelände zeigt noch heute steinerne Überreste früherer Siedlungsstrukturen, die über Jahrhunderte in die Hänge und Täler eingebaut wurden.
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