Antiochia am Orontes, Antike griechische Stadt in Antakya, Türkei
Antioch ist eine antike griechische Siedlung in Antakya, deren archäologische Überreste sich über ein weites Gebiet entlang des Orontes erstrecken. Die Ruinen umfassen Mauerreste, die Wohnviertel umschlossen, sowie die Grundmauern öffentlicher Gebäude und gepflasterter Straßen.
Die Stadt wurde im späten 4. Jahrhundert v. Chr. gegründet und diente über zwei Jahrhunderte lang als Hauptstadt des Seleukidenreiches. Im Jahr 63 v. Chr. übernahmen römische Truppen die Kontrolle und machten sie zum Verwaltungszentrum der Provinz Syria.
Das antike Zentrum zog Menschen unterschiedlicher Herkunft an, die ihre Sprachen, Riten und Überzeugungen an diesem Ort austauschten und weiterentwickelten. Heute begegnen Besucher den Spuren dieser Begegnungen in Form von mehrsprachigen Inschriften und in der Bauweise der ausgegrabenen Wohnquartiere.
Das Gelände erstreckt sich über mehrere Ebenen, die unterschiedliche Zeitschichten der Besiedlung zeigen, wobei Fußwege die wichtigsten Fundstellen miteinander verbinden. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Oberflächen uneben sind und einige Bereiche über Stufen oder Rampen erschlossen werden.
Unter den Funden befinden sich Mosaike, die Szenen alltäglicher Tätigkeiten darstellen, darunter eines mit einem Skelett, das Wein und Brot hält und von griechischen Inschriften begleitet wird. Diese Darstellung erinnert Betrachter daran, das Leben zu genießen, bevor es endet.
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