Antakya, Antike mediterrane Siedlung in der Provinz Hatay, Türkei.
Antakya ist eine Großstadt in der Provinz Hatay im Süden der Türkei, die sich entlang des Orontes-Tals erstreckt. Die Umgebung besteht aus Bergen und fruchtbaren Ebenen, während die Stadt selbst eine Mischung aus älteren Vierteln und neueren Wohngebieten zeigt.
Seleukos I. Nikator gründete die Stadt im Jahr 300 vor Christus und benannte sie nach seinem Vater Antiochos. Unter römischer Herrschaft entwickelte sie sich zu einem bedeutenden Zentrum des östlichen Mittelmeerraums und war eine der größten Städte des Reiches.
Der Name Antiochia erinnert an die hellenistische Vergangenheit und wird heute vor allem in religiösen Zusammenhängen verwendet. Kirchen und Moscheen teilen sich das Stadtbild und zeigen, wie unterschiedliche Glaubensrichtungen hier nebeneinander existieren.
Besucher erreichen die Stadt über den Flughafen Hatay und können die verschiedenen Viertel zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden. Die Universität bringt eine junge Bevölkerung mit sich, was das Angebot an Cafés und preiswerten Restaurants erweitert.
Der Tunnel von Titus, ein römisches Ingenieurbauwerk aus dem ersten Jahrhundert, leitete Hochwasser vom Fluss um die Stadt herum. Heute können Besucher Abschnitte dieses antiken Wassersystems in den Bergen westlich der Stadt sehen.
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