Artvin, Provinz im Nordosten der Türkei
Artvin ist eine Provinz im Nordosten der Türkei mit gebirgiger Landschaft, dichten Wäldern und steilen Tälern zwischen der Schwarzmeerküste und der georgischen Grenze. Das Gebiet erstreckt sich über Berghänge und Flusstal-Systeme, wo kleine Ortschaften und Dörfer verstreut liegen.
Die Region wechselte im 19. Jahrhundert mehrfach zwischen ottomanischer und russischer Kontrolle, bis die Grenzen durch den Vertrag von Kars 1921 endgültig festgelegt wurden. Dieses Grenzabkommen prägte die heutige Gestalt des Gebiets und seine Zugehörigkeit zur modernen Türkei.
Die Provinz ist Heimat mehrerer ethnischer Gruppen wie Georgier, Lazen und Hemscher, die ihre eigenen Sprachen sprechen und lokale Bräuche bewahren. Besucher treffen auf diese unterschiedlichen Traditionen in den Dörfern und beim täglichen Leben der Bewohner.
Das Gebiet wird durch Bergstraßen erschlossen, die die neun Distrikte miteinander verbinden, während die Hafenstadt Hopa einen Zugang zum Schwarzen Meer bietet. Die bergige Topografie erfordert bei Reisen Geduld, aber die Wege sind befahrbar und verbinden auch kleinere Dörfer.
Jeden Monat im Juni verwandelt sich das Kafkasör-Hochland in eine Arena für traditionelle Stierkampfwettbewerbe, bei denen Tiere in rituellen Kämpfen antreten. Diese Veranstaltung zieht Zuschauer aus der ganzen Region an und ist tief in der lokalen Kultur verwurzelt.
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