Opiza, Mittelalterliches georgisches Kloster in der Provinz Artvin, Türkei.
Opiza ist ein Klostergelände mit einer Kirche, die eine charakteristische Kreuzkuppel-Struktur aufweist, mit zwei kurzen Querschiffen und einer westlichen Erweiterung. Die Anlage verfügt auch über eine dreischiffige Refektoriumshalle, in der die Mönche zusammen aßen und ihre täglichen Aufgaben besprachen.
Das Kloster wurde um die Mitte des 8. Jahrhunderts gegründet und war wie viele Orte der Region von arabischen Überfällen betroffen. Es erlebte später eine Zeit der Wiederherstellung und Erneuerung, bevor die Region unter osmanische Kontrolle kam.
Der Ort war ein wichtiges Zentrum für georgische Mönche, die hier ihre Gemeinschaft organisierten und ihre Handwerkstechniken weitergaben. Die Steinhauerei und religiöse Kunstfertigkeit, die an diesem Ort gepflegt wurden, prägten die lokale Bauweise der Region.
Die Besuchenden sollten sich auf unebenes Gelände und teilweise erhaltene Strukturen einstellen, da nur noch wenige Reste des ursprünglichen Komplexes vorhanden sind. Der Ort erfordert Sorgfalt beim Erkunden, und das Wetter in den Bergen kann schnell wechseln.
Ein erhaltenes Steinrelief-Porträt aus dem 9. Jahrhundert zeigt einen lokalen Herrscher und wird heute in einem Museum in der Hauptstadt aufbewahrt. Dieses seltene Kunstwerk dokumentiert die Verbindungen zwischen diesem Bergkloster und der regionalen Machthaber jener Zeit.
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