İşhan, Mittelalterliches Kloster in Arpacık, Türkei
Ishkhani ist ein mittelalterliches Kloster mit einer Kirche, deren Grundriss einem Kreuz mit vier freistehenden Pfeilern entspricht, die die zentrale Kuppel tragen. Das Gebäude misst etwa 35 Meter in der Länge und 21 Meter in der Breite und zeigt den georgischen Baustil dieser Zeit.
Die Kirche wurde in den Jahren 641 bis 661 von Katholikos Nerses III. errichtet und folgte einem Tetrakonch-Plan mit zentraler Kuppel und vier Apsiden. Über die folgenden Jahrhunderte wurden mehrfache Instandhaltungs- und Restaurierungsarbeiten durchgeführt, wie die bis heute sichtbaren Inschriften belegen.
Die georgischen Inschriften an den Innenwänden stammen aus verschiedenen Epochen zwischen dem 10. und 11. Jahrhundert und zeigen die enge Verbindung zwischen dieser Region und dem georgischen Kulturraum. Die Kirche war für georgische Pilger und Gläubige ein wichtiger Wallfahrtsort und ihre Inschriften dokumentieren Gebete und Weihungen aus dieser Zeit.
Das Kloster liegt auf etwa 1091 Metern Höhe in einer bergigen Gegend, daher ist festes Schuhwerk und angepasste Kleidung für den Besuch ratsam. Die Struktur ist insgesamt gut erhalten und wurde 2013 durch Restaurierungsarbeiten instand gesetzt, sodass das Innere in zugänglichem Zustand ist.
An den Innenwänden sind Fresken aus dem 10. Jahrhundert erhalten, die biblische Szenen wie die Himmelfahrt des Kreuzes darstellen, wobei vier fliegende Engel das geschmückte Kreuz tragen. Diese seltenen Malereien geben einen seltenen Einblick in die frühmittelalterliche religiöse Bildkunst dieser Region.
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