Deriner-Talsperre, Bogenstaumauer aus Beton in der Provinz Artvin, Türkei
Der Deriner-Damm ist ein großes Bogenbauwerk über dem Çoruh in der Provinz Artvin, das sich über 720 Meter erstreckt. Die doppelt gekrümmte Betonwand erhebt sich 249 Meter über der Talsohle und bildet eine gleichmäßig gewölbte Barriere zwischen steilen Berghängen.
Die Bauarbeiten starteten 1998 unter Leitung eines türkisch-russisch-schweizerischen Konsortiums und dauerten bis in die frühen 2010er Jahre. Der Stausee füllte sich ab 2012, während die Kraftwerkseinheiten 2013 die Stromproduktion aufnahmen.
Der Damm trägt den Namen İbrahim Derinets, eines Chefingenieurs, der bei den Anfangsarbeiten verstarb. Seine Benennung erinnert Besucher daran, wie gefährlich große Wasserbauprojekte in abgelegenen Tälern sein können.
Die zentrale liegt in einer abgelegenen Bergregion, erreichbar über Zufahrtsstraßen vom Tal aus. Besucher sollten auf wechselhaften Wetter achten, da Nebel und Regen die Sicht auf die Betonstruktur stark einschränken können.
Der Stausee hinter dem Bogen fasst fast zwei Milliarden Kubikmeter Wasser und erstreckt sich über mehr als 26 Quadratkilometer. Seine Größe veränderte das Tal grundlegend und schuf einen neuen Wasserkörper, der die Landschaft des östlichen Schwarzmeergebiets prägt.
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