Dolisqana, Mittelalterliches orthodoxes Kloster in der Provinz Artvin, Türkei
Doliskana ist ein Kloster, das auf erhöhtem Gelände über dem Fluss Imerkhevi steht und eine Kreuzdom-Struktur mit georgischen Inschriften an seinen Außenwänden zeigt. Der Komplex weist Bögen, Säulen und Räume auf, die für liturgische Praktiken ausgelegt sind.
Die Errichtung des Klosters begann 901 und wurde in der Mitte des 10. Jahrhunderts unter der Herrschaft von Sumbat Kuropalat abgeschlossen. Das Gebäude ist ein Beispiel für die religiöse Architektur dieser Zeit im südlichen Kaukasus.
Das Gebäude trägt Merkmale georgischer und byzantinischer Architektur, die in der Gestaltung des Innenraums sichtbar werden. Diese Mischung zeigt, wie verschiedene religiöse Traditionen in dieser Region aufeinander trafen.
Das Kloster befindet sich auf erhöhtem Terrain und kann zu Fuß von den umliegenden Dörfern aus erreicht werden. Besucher sollten mit unebenem Gelände und möglicherweise schwierigen Wegen rechnen.
Das Kloster war ursprünglich eine orthodoxe christliche Kirche, wurde aber später in eine Moschee umgewandelt, was die religiöse Geschichte der Region widerspiegelt. Dieser Wandel zeigt, wie religiöse Strukturen in Zeiten von Veränderungen neue Funktionen erhielten.
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