Nevşehir, Provinzhauptstadt in Zentralanatolien, Türkei
Nevşehir ist eine Provinzhauptstadt in der Zentralanatolien und liegt auf 1.224 Metern Höhe in einem geografisch interessanten Gebiet. Die Stadt dient als Drehscheibe für die nahegelegene Kappadokien-Region mit ihren Höhlenwohnungen und Steinformationen.
Das Gebiet war unter dem Namen Nissa ein bedeutendes Zentrum während der hethitischen Zeit und wurde später von Assyrern, Medern und Persern kontrolliert. Die Region erlebte dann griechische Herrschaft nach Alexander dem Großen und wurde schließlich Teil des Römischen Reiches.
Die Stadt ist ein wichtiges Zentrum für traditionelle Töpferei und Keramikhandwerk, das Besucher in lokalen Werkstätten beobachten können. Die Techniken und Designs werden von Generation zu Generation weitergegeben und prägen das tägliche Leben der Handwerker.
Der Flughafen Nevşehir Kapadokya liegt etwa 30 Kilometer nordwestlich des Zentrums und verbindet die Stadt mit anderen Regionen der Türkei. Regelmäßige Busverbindungen ermöglichen die Anreise aus größeren Städten, wobei die lokalen Taxis und Kleinbusse die tägliche Fortbewegung erleichtern.
Bei Abbrucharbeiten für modernes Wohnhausbau wurde 2015 eine ausgedehnte unterirdische Stadt unter dem Stadtzentrum entdeckt. Diese Höhlenanlage deutet auf eine lange Geschichte menschlicher Besiedlung in diesem Gebiet hin.
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