Burdur Gölü, Salzsee in der Provinz Burdur, Türkei.
Der Burdur-See ist ein Salzwassersee in der Provinz Burdur im südwestlichen Anatolien mit einer Fläche von etwa 250 Quadratkilometern und einer maximalen Tiefe von etwa 68 Metern. Das Wasser ist stark alkalisch mit einem pH-Wert von etwa 9,5 und enthält hohe Konzentrationen von Natrium und Chlorid.
Das Seebecken entstand vor etwa 5 Millionen Jahren durch tektonische Absenkung und entwickelte sich während der späten Eiszeit zu seiner heutigen Form. Die Salinität nahm im Laufe der Zeit kontinuierlich zu, insbesondere aufgrund von Verdunstung und geographischen Bedingungen.
Der See ist seit 1993 eine geschützte Ramsar-Stätte und zieht Vogelbeobachter aus der ganzen Welt an, die hier seltene Arten in ihrem natürlichen Lebensraum sehen können. Die umliegenden Gemeinden haben eine lange Tradition der Nutzung seiner Ressourcen und betrachten ihn als wichtigen Teil ihrer Identität.
Das Seeufer ist über Straßen von den Nachbarstädten aus gut erreichbar und bietet verschiedene Punkte für Vogelbeobachtung. Die beste Zeit zum Besuch ist in den frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden, wenn die Tierwelt aktiver ist.
Das Wasser ist so reich an Natriumsulfat und Chlorid, dass darin keine Wasserpflanzen wachsen können, was ein außergewöhnliches Ökosystem schafft. Dieser extreme Salzgehalt macht das Wasser für manche Besucher auch zum Schwimmen geeignet, ähnlich wie im Toten Meer.
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