Nizip, Distrikt von Gaziantep
Nizip ist eine Stadt in der Provinz Gaziantep im Süden der Türkei, die auf einem flachen Terrain mit sanften Hügeln in der Umgebung liegt. Die Straßen sind gesäumt von einer Mischung aus älteren und neueren Gebäuden mit kleinen Läden und Cafés, die das alltägliche Leben des Ortes widerspiegeln.
In der Antike als Nisibis bekannt, war Nizip nacheinander unter hethitischer, assyrischer, römischer und byzantinischer Herrschaft, bevor es 639 von arabischen Kräften übernommen wurde. Im Jahr 1516 kam die Stadt unter osmanische Kontrolle und erlebte 1839 eine entscheidende militärische Konfrontation zwischen osmanischen und ägyptischen Truppen.
Der Name Nizip leitet sich vom antiken griechischen Namen Nisibis ab, der noch heute in der lokalen Identität nachklingt. Die Moscheen der Stadt sind lebendige Treffpunkte, an denen man im Alltag beobachten kann, wie Gemeinschaft hier gelebt wird.
Da die meisten Gebäude niedrig sind und die Straßen überschaubar wirken, lässt sich Nizip gut zu Fuß erkunden. Ein Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag gibt einen guten Einblick in den Alltag der Stadtbewohner.
Nizip liegt am Ufer des Euphrat, einem der ältesten besiedelten Flüsse der Welt, der die Fruchtbarkeit des umliegenden Landes bis heute prägt. Die Felder in der Umgebung der Stadt, die dank des Flusses bewässert werden, sind vor allem für den Olivenanbau bekannt.
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