Apameia am Euphrat, Antike griechische Ausgrabungsstätte am Euphrat, Şanlıurfa, Türkei.
Apamea an der Euphrates ist eine antike Stadt auf dem Ostufer des Flusses in der Provinz Şanlıurfa und zeigt Architektur aus der hellenistischen Periode. Die Überreste verteilen sich über das Gelände und lassen erkennen, wie sich eine bedeutende Handelsstadt organisierte und entwickelte.
Die Stadt wurde im 3. Jahrhundert vor Christus gegründet, als Seleukus I. Nikator eine neue Siedlung zur Kontrolle der Handelsrouten entlang des Euphrates errichtete. Apamea wuchs zu einem bedeutenden Zentrum heran und spielte eine Rolle in der Expansion der Seleuciden-Dynastie in Anatolien.
Die Stadt trägt den Namen der Königin Apama und zeigt die persisch-griechische Verflechtung, die für Siedlungen der Seleukiden-Dynastie in Anatolien charakteristisch war. Diese Namensgebung spiegelt wider, wie Herrscher und ihre Familien das Gesicht dieser Region prägten.
Das Gebiet erfordert Vorsicht, da Teile der antiken Stätte durch den Birecik-Staudamm überflutet wurden. Besucher sollten sich vorher informieren, welche Bereiche für die Erkundung zugänglich sind und stabiles Schuhwerk tragen.
Die Stadt arbeitete mit der gegenüberliegenden Stadt Zeugma zusammen und bildete ein Doppelsystem, das beide Ufer des Euphrates kontrollierte. Diese strategische Anordnung machte den Flussübergang zu einem wichtigen Punkt für Kaufleute und Armeen.
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