Zitadelle von Urfa, Archäologische Stätte und Festung in Eyyübiye, Türkei
Die Burg liegt auf einem Hügel mit Steinmauern und ist auf drei Seiten von in den Felsen gehauenen Gräben umgeben. An der Spitze stehen zwei alte Säulen mit Kapitellen, die wichtige architektonische Merkmale dieser Befestigungsanlage darstellen.
Die Burg wurde zwischen 812 und 814 im Zeitalter der Abbasiden errichtet, doch archäologische Funde zeigen, dass Menschen diesen Ort bereits seit etwa 10000 Jahren kennen und nutzen. Diese lange Besiedlungsgeschichte macht den Hügel zu einem Schichtspeicher vieler Epochen.
Die Burg zeigt Spuren mehrerer Kulturen in ihren Mauern und Inschriften, die von verschiedenen Herrschern und Zeitaltern berichten. Besucher können diese Überreste sehen und verstehen, wie unterschiedliche Völker diesen Ort über lange Zeit hinweg nutzten und gestalteten.
Der Besuch ist am besten am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn die Sonneneinstrahlung auf den Felsen weniger intensiv ist. Der Hügel ist leicht erreichbar, aber das Klettern zu den Überresten kann rutschig sein, besonders nach Regen.
Unter der Oberfläche verbindet ein Tunnelsystem die Burg mit einem nahegelegenen See und dienten früher als geheimer Wassernachschubweg während kriegerischer Zeiten. Diese versteckte Verbindung zeigt die strategische Ingenieurkunst der damaligen Verteidiger.
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