Karakuş, Königliches Grabmal in Kâhta, Türkei
Das Karakuş Grabmal ist eine antike Struktur mit drei Gruppen von Kalksteinsäulen im dorischen Stil, die einen künstlichen Grabhügel umgeben. Das Monument erhebt sich etwa 35 Meter über dem Boden und verbindet griechische Architektur mit lokalen Bestattungstraditionen.
Das Denkmal wurde zwischen 31 und 20 v. Chr. von König Mithridates II. aus dem Königreich Kommagene errichtet. Es war seiner Mutter Isias, seiner Schwester Antiochis und seiner Nichte Aka gewidmet und zeigt die Macht dieser hellenistischen Dynastie.
Die griechischen Inschriften auf den Säulen ehren Frauen der königlichen Familie durch in Stein gemeißelte Widmungen. Diese Texte zeigen, wie wichtig weibliche Familienmitglieder in der damaligen Gesellschaft waren und wie man ihre Erinnerung bewahrte.
Das Gelände liegt etwa 12 Kilometer von Kâhta entfernt und kann frei ohne Eintrittsgebühr besichtigt werden. Bei klarem Wetter bietet die Lage Blicke zum Berg Nemrut, was den Besuch mit nahegelegenen archäologischen Stätten verbindet.
Die Stätte enthält eine hohe Säule mit einer Adlerskulptur an der Spitze, die dem Ort seinen Namen gab. Karakuş bedeutet auf Türkisch schwarzer Vogel und bezieht sich auf diese markante Figur, die das Gelände prägt.
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