Özkonak, Unterirdische Stadt in Avanos, Türkei
Özkonak ist eine unterirdische Stadt bei Avanos, die in mehreren Ebenen in dichtem Tuffgestein in die nördlichen Hänge des Berges İdis hinein gegraben wurde. Die Anlage umfasst zahlreiche Kammern und Gänge, die sich vertikal durch das Gestein erstrecken und verschiedene Funktionen erfüllten.
Der Ort entstand etwa im 4. Jahrhundert v. Chr. als Schutzanlage gegen Invasionen und diente späthethitischen Fürstentümern als Wohnstätte. Die Anlage spielte eine wichtige Rolle für Gemeinden, die Zuflucht vor außen suchten.
Der Ort zeigt, wie Menschen in unterirdischen Räumen lebten und arbeiteten, mit Bereichen für Tiere, Lagerung und Gebet, die ihre täglichen Aufgaben widerspiegeln.
Der Besuch erfordert gutes Schuhwerk, da die Treppen und Gänge uneben und manchmal rutschig sind. Die Temperatur im Inneren bleibt das ganze Jahr über kühl, daher ist warme Kleidung auch im Sommer ratsam.
Das Verteidigungssystem nutzte enge Tunnels, die nur ein Durchschreiten hintereinander erlaubten, und schwere Steintüren, die von innen versiegelt werden konnten. Diese Merkmale zeigen, wie sorgfältig die Bewohner Zugang und Eindringen kontrollierten.
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