Fatsa, Verwaltungsbezirk in der Provinz Ordu, Türkei
Fatsa ist ein Distrikt an der Schwarzmeerküste in der Provinz Ordu und erstreckt sich über Wälder, Strände und Anbauflächen. Die Gegend wird durch ihre Haselnussplantagen geprägt, die sich in die Landschaft einfügen und das Erscheinungsbild der Region bestimmen.
Der Ort geht auf die antike Stadt Polemonion zurück und war später unter byzantinischer Kontrolle bevor die Osmanen ihn 1461 eroberten. Diese unterschiedlichen Perioden haben die Struktur und Entwicklung des Distrikts geprägt.
Das jährliche Haselnussfest bringt die Gemeinde zusammen, um traditionelle Musik und regionale Tänze zu genießen. Besucher können hier sehen, wie die Haselnussernte das Leben und die Feste in der Region prägt.
Die beste Zeit zum Besuch ist während der Haselnussernte im Herbst, wenn die Märkte lebendig sind und Veranstaltungen stattfinden. Der Zugang zu Stränden und landwirtschaftlichen Gebieten ist das ganze Jahr über möglich, wobei Busse regelmäßig die wichtigsten türkischen Städte verbinden.
Im See Gaga liegen die versunkenen Überreste einer antiken Kirche, die 2020 entdeckt wurde und zu Ausgrabungen eines ehemaligen Klosters führte. Diese Funde zeigen, dass die Region bereits in frühen Zeiten religiöse und kulturelle Bedeutung hatte.
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