Trabzon, Verwaltungsprovinz an der Schwarzmeerküste, Türkei.
Die Provinz erstreckt sich über eine zerklüftete Landschaft aus bewaldeten Berghängen, engen Tälern und einer langen Küstenlinie am Schwarzen Meer. Flüsse schneiden sich durch das Gelände und verbinden das Hochland mit Küstenorten, in denen Fischerei und Landwirtschaft das Leben prägen.
Während des Byzantinischen Reiches diente die Gegend als Drehscheibe für Karawanen, die Waren zwischen Europa und Asien transportierten. Nach dem Einzug osmanischer Truppen im 15. Jahrhundert blieb der Hafen ein wichtiger Punkt für den Handel mit dem östlichen Mittelmeer.
Die regionale Küche verwendet Sardellen in vielen Variationen, von gefüllten Speisen bis zu frittierten Gerichten, die entlang der Küste alltäglich auf den Tisch kommen. In höher gelegenen Dörfern trinkt man Tee, der auf den bewaldeten Hängen wächst, und verkauft hausgemachte Butter und Käse auf kleinen Märkten.
Viele Bergstraßen sind kurvenreich und im Winter oft schneebedeckt, daher sollte man bei Fahrten ins Landesinnere Vorsicht walten lassen. An der Küste sind Wege meist gut befahrbar, und kleinere Fähren verbinden einzelne Häfen miteinander.
Haselnusshaine bedecken weite Teile der Hänge, und viele Familien ernten die Nüsse von Hand, bevor sie zur Weiterverarbeitung in Fabriken entlang der Küste gebracht werden. Sommers sieht man oft improvisierte Trockenflächen, auf denen die Schalen in der Sonne ausgebreitet liegen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.