Hagia Sophia, Kirchengebäude in Trabzon, Türkei.
Die Hagia Sophia ist eine ehemalige Kirche in Trabzon an der türkischen Schwarzmeerküste, die heute als Moschee dient. Die Anlage zeigt eine mittige Kuppel, vier Vorhallen und einen freistehenden Glockenturm, der durch byzantinische Bautraditionen geprägt ist.
Manuel I. von Trapezunt ließ das Gebäude zwischen 1238 und 1263 als orthodoxe Kirche errichten. Nach der osmanischen Eroberung der Stadt im Jahr 1461 wurde es zur Moschee umgewandelt.
Der Bau diente über Jahrhunderte als Kirche, bevor er später zum Museum und schließlich zur Moschee wurde. Besucher sehen heute Gebetsnischen und Teppiche neben den älteren christlichen Wandbildern, die nebeneinander existieren.
Das Gebäude liegt etwa drei Kilometer westlich vom mittelalterlichen Stadtzentrum entfernt und ist heute ein aktives Gotteshaus. Besucher sollten die üblichen Kleidervorschriften für Moscheen beachten und außerhalb der Gebetszeiten kommen.
Der freistehende Glockenturm erreicht eine Höhe von etwa 40 Metern und beherbergt im zweiten Stockwerk eine kleine Kapelle. Die Wandmalereien im Inneren stammen aus dem 13. Jahrhundert und zeigen Szenen aus dem Neuen Testament im Stil der palaiologischen Renaissance.
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