Kuştul-Kloster, Griechisch-orthodoxe Klosterruinen in Maçka, Türkei.
Das Kuştul-Kloster ist eine byzantinische Ruine auf einem felsigen Hügel in der Region Pontos. Die Überreste zeigen die Grundmauern von Wohnräumen, Kapellen und Nebengebäuden, die über die bewaldeten Hänge verteilt sind.
Das Kloster wurde in der Mitte des 8. Jahrhunderts gegründet und diente über mehr als tausend Jahre als Ort des Orthodox-christlichen Gebets. Die Gemeinschaft verließ den Ort 1923 infolge von Bevölkerungsaustauschen zwischen Griechenland und der Türkei.
Das Kloster beherbergte eine Bibliothek mit 7000 Bänden und diente als Zentrum für griechisch-orthodoxe Religionsstudien in der Provinz Trabzon.
Der Zugang erfordert Wandern auf steilen Bergpfaden, die von dem nahegelegenen Dorf Şimşirli ausgehen. Besucher sollten festes Schuhwerk, ausreichend Wasser und gute körperliche Fitness mitbringen.
Der Gründungslegende zufolge entdeckten drei Mönche den Ort, indem sie einer Taubenschar durch die dichten Wälder der Region folgten. Diese wunderbare Geschichte prägte die Bedeutung des Ortes für Generationen von Pilgern.
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