Zal-Mahmud-Pascha-Moschee, Osmanische Moschee im Stadtteil Eyüp, Istanbul, Türkei.
Die Zal Mahmud Pasha Moschee ist eine ottomanische Moschee im Stadtteil Eyüp in Istanbul mit einer Zentralkuppel und Wänden aus abwechselnden Steinlagen und Ziegelwerk. Das Bauwerk zeigt die charakteristische Konstruktionstechnik dieser Epoche und prägt mit seiner Silhouette das lokale Stadtbild.
Der Palastarchitekt Mimar Sinan entwarf diese Moschee 1577, ihre Fertigstellung dauerte bis 1590. Sie gilt als eines der letzten großen Bauwerke dieses berühmten Architekten vor seinem Tod und spiegelt die reife Phase des ottomanischen Baustils wider.
Die Moschee zeigt traditionelle Iznik-Kacheln rund um die Gebetsnische, die die Verbindung zwischen ottomanischer Dekoration und religiösem Raum sichtbar macht. Besucher können diese kunstvollen Muster beim Betreten des Inneren bewundern.
Die Moschee ist für Besucher außerhalb der Gebetszeiten zugänglich und liegt im beliebten Viertel Eyüp an der Goldenen Horn. Man sollte sich angemessen kleiden und Ruhe bewahren, da dies ein aktiver Gebetsort ist.
Das Bauwerk wurde Jahre nach dem Tod von Mimar Sinan vollendet, wobei seine Nachfolger seine Pläne umsetzten. Dies macht es zu einem Übergangswerk zwischen der klassischen osmańischen Periode und der folgenden Epoche.
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