Defterdar-Moschee, Osmanische Moschee in Eyüpsultan, Türkei
Die Defterdar-Moschee ist ein Bauwerk der Ottomanischen Architektur mit einem einzelnen Minarett und klassischen Designelementen aus dieser Epoche. Das Gebaeude zeigt aufwendige Steinmetzarbeiten, die seine Struktur durchziehen und die handwerkliche Qualitat belegen.
Das Gebaeude wurde 1542 unter Leitung des beruehmten Architekten Mimar Sinan erbaut, der es im Auftrag eines hochrangigen Finanzbeamten des Osmanischen Reiches entwarf. Diese Bauzeit faellt in eine Phase intensiver Moschee-Konstruktion waehrend des Hoehepunkts der Ottomanischen Macht.
Die Moschee dient der lokalen Gemeinde als Ort für das tägliche Gebet und religiöse Feiern und bildet einen zentralen Treffpunkt im Bezirk Eyüpsultan. Besucher können beobachten, wie das Gebäude das religiöse Leben der Nachbarschaft strukturiert und prägt.
Das Gebaeude ist mit oeffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und kann ausserhalb der Gebetszeiten besucht werden, wobei die islamischen Braeauche beachtet werden sollten. Besucher sollten sich angemessen kleiden und respektvolle Verhalten zeigen, wenn sie den Raum betreten.
An der Spitze der Kuppel sitzt statt eines Halbmonds eine Tinte und Feder als Dekoration, was auf den Beruf des urspruenglichen Gruenders hinweist. Dieses Merkmal macht das Gebaeude zu einem visuellen Zeichen seines Maezenatentums durch einen hohen Beamten.
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