Kloster Sankt Hakob von Akori, Armenisches Kloster an den Hängen des Berges Ararat, Türkei.
Das Kloster Saint Hakob of Akori ist eine Ruine aus schwarzem Stein in den Hängen des Berges Ararat, etwa 1700 Meter hoch gelegen. Die Gebäude zeigen das Kreuzformat mit einem Dach in der Mitte, das typisch für armenische religiöse Bauten dieser Zeit ist.
Die Anlage geht auf Jacob von Nisibis zurück, der sie im Jahr 341 gegründet hatte. Ein starkes Erdbeben im Jahre 1840 zerstörte schließlich die Strukturen und beendete die lange Zeit der Nutzung.
Die Anlage war ein Zentrum für armenische christliche Gemeinschaften, die dort beteten und lebten. Die Architektur spiegelt die religiösen Überzeugungen wider, die in den Inschriften an den Mauern sichtbar werden.
Das Gelände ist über Feldwege erreichbar, die in der Nähe des Dorfes Yenidoğan in der Provinz Iğdır beginnen. Der Besuch erfordert robustes Schuhwerk und Vorsicht, da die Ruinen offen liegen und das Gelände uneben ist.
Das Gelände spielte eine Rolle in der Geschichte der Ararat-Besteigung, da es zwei bekannte Berufler als Stützpunkt nutzten. Friedrich Parrot und Khachatur Abovian verwendeten die Gebäude während ihrer Expedition im Jahre 1829.
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