Akkale, Römischer Archäologiekomplex in Kumkuyu, Türkei.
Akkale ist ein römischer archäologischer Komplex mit einem fünfgeschossigen Hauptgebäude, Verwaltungsstrukturen und einer der größten Zisternen in der Region Kilikien. Die Anlage verfügt über Kalksteinmauerwerk und zeigt Merkmale, die auf eine Hafenverwaltungsfunktion hindeuten.
Das Gelände wurde im 4. Jahrhundert als römisches Hafenverwaltungszentrum errichtet. Im 6. Jahrhundert durch Erdbeben beschädigt, erfuhr es in der byzantinischen Zeit Reparaturen.
Das Gebäude zeigt eine rechteckige Form aus Kalksteinmauerwerk mit einer seltenen Kuppel auf Pendentiven, die ursprünglich als Kirche interpretiert wurde. Diese architektonische Lösung war in der Region ungewöhnlich und deutet auf den wohlhabenden Status des Ortes hin.
Der Platz liegt etwa 250 Meter vom Mittelmeer entfernt und hat direkten Zugang zur Schnellstraße D.400. Von beiden Seiten, aus Erdemli oder Mersin kommend, können Besucher leicht hinfahren.
Der massive Wasserspeicher konnte mehr als 17.000 Kubikmeter Wasser aufnehmen und diente als Versorgungsstation für vorbeifahrende Schiffe. Diese Kapazität machte ihn zu einer wichtigen Anlage für den Handel auf dem Mittelmeer.
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