Nasrullah Mosque, Osmanische Moschee in der Provinz Kastamonu, Türkei
Die Nasrullah-Moschee ist ein ottomanisches Gotteshaus in Kastamonu mit neun Kuppeln, die auf sechs quadratischen Säulen ruhen, und zwei Minaretten. Der Komplex umfasst einen Innenhof mit einem Brunnen im nördlichen Bereich und verfügt über einen Vorraum mit zusätzlichen sieben Kuppeln auf zehn Säulen.
Die Moschee wurde 1506 unter dem Herrscher Sultan Bayazid II von Richter Nasrullah in Auftrag gegeben und erbaut. Sie entstand während einer Zeit, in der die Osmanen ihre Verwaltungs- und Kultzentren in Kastamonu festigten.
Die Moschee ist ein wichtiger Versammlungsort für die Gemeinde von Kastamonu, wo Gläubige täglich zum Gebet zusammenkommen und Feste des islamischen Kalenders feiern. Die Räume werden von den Menschen ganz selbstverständlich als spiritueller und sozialer Mittelpunkt des Viertels genutzt.
Das Gebäude liegt westlich des Gouverneursamtes von Kastamonu und ist vom Stadtzentrum aus leicht zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass es ein aktiver Gebetsort ist und das Betreten während der Gebetszeiten möglich sein kann, aber respektvolles Verhalten erwartet wird.
Der Vorraum des Gebetsbereichs ist mit sieben Kuppeln gestaltet, die auf zehn Säulen ruhen und einen überraschend breiten Raum schaffen. Diese Anordnung unterscheidet sich deutlich von der Struktur des Hauptbereichs mit nur neun Kuppeln.
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