Mahmut Bey Moschee, Moschee aus dem 14. Jahrhundert im Dorf Kasaba, Provinz Kastamonu, Türkei.
Die Mahmut-Bey-Moschee ist ein rechteckiges Gebäude mit hölzernen Säulen, die das Dach tragen und einen offenen Gebetsraum schaffen. Die Außenmauern bestehen aus behauenen Steinen, während das Innere durch eine sorgfältig gearbeitete Holzkonstruktion geprägt wird.
Der Bau wurde 1366 von Mahmut Bey aus der Candariden-Dynastie in Auftrag gegeben und zählt zu den ersten Moscheen mit Holzsäulen in Anatolien. Diese frühe Konstruktion setzte neue Standards für religiöse Holzbauten in der Region.
Die Innenwände zeigen bemalte Muster aus dem Mittelalter, die zeigen, wie Kunsthandwerker damals Holzmoscheen schmückten. Diese Dekoration erzählt davon, was den Menschen damals bei ihren Gebetsräumen wichtig war.
Das Gebäude befindet sich in Kasaba, etwa 18 Kilometer vom Stadtzentrum von Kastamonu entfernt, auf einer Höhe von etwa 834 Metern. Der Zugang ist das ganze Jahr über möglich, aber es ist ratsam, lokale Gebetszeiten zu beachten, wenn man das Innere besucht.
Die gesamte Konstruktion wurde ohne Zement errichtet, außer beim Mihrab, und das Dach hält zusammen ohne Metallnägel oder Bolzen. Diese minimalistische Bauweise zeigt eine bemerkenswerte Beherrschung der Holzverbindungstechniken mittelalterlicher Handwerker.
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