Pelekete-Kloster, Byzantinisches Kloster nahe Tirilye, Türkei
Das Pelekete-Kloster ist eine byzantinische Kultstätte mit einer rechteckigen Kirche, die nach einem Kreuzquadrat-Plan gebaut wurde und von einer Kuppel gekrönt ist. Das Bauwerk zeigt typische byzantinische Merkmale mit verzierten Kapitellen und Gesimsen, die religiöse Symbole tragen.
Das Kloster wurde Anfang des 8. Jahrhunderts gegründet und erlebte eine schwierige Zeit unter der Herrschaft religiöser Verfolgung. Ein hoher Beamter ordnete später die Zerstörung an und unternahm brutale Maßnahmen gegen die Bewohner.
Das Kloster war ein Ort, an dem Mönche ihre religiösen Überzeugungen lebten und verinnerlichten, indem sie Ikonen verehrten und sich für deren Darstellung einsetzten. Diese Haltung machte das Heiligtum zu einem spirituellen Zentrum für jene, die an die Kraft von Bildern im Glauben glaubten.
Die Überreste befinden sich westlich des heutigen Dorfes Tirilye auf einem hügeligen Gelände und sind teilweise erhalten. Der Ort ist am besten zu Fuß erreichbar, und Besucher sollten auf unebenes Terrain vorbereitet sein.
Der Name stammt aus dem Griechischen und bezieht sich auf die Art, wie das Kloster in steilen Felsformationen errichtet wurde. Diese besondere Lage an scharfen Felskanten machte den Ort zu einem natürlich geschützten Rückzugsort.
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