Bereketzade Ali Efendi Mosque, Osmanische Moschee in Beyoğlu, Türkei.
Die Bereketzade Ali Efendi Moschee ist ein Gotteshaus im Stil der Osmanen, das sich unterhalb des Galata-Turms in Istanbul befindet. Die Konstruktion zeigt typische Merkmale wie einen Innenhof, eine Gebetshalle mit Holzdachwerk und einen Minarett, die das Aussehen dieser Epoche widerspiegeln.
Die Moschee wurde im 15. Jahrhundert nach der Eroberung Konstantinopels errichtet und war das erste islamische Gotteshaus in der Gegend von Galata. Nachdem das Gebaude Mitte des 20. Jahrhunderts abgerissen worden war, wurde es in den 1990er Jahren vollstandig neu aufgebaut.
Die Moschee trägt den Namen eines Angehörigen der Bereketzade-Familie, einer einflussreichen Dynastie aus dem Osmanischen Reich. Der Innenhof und die Gebetshalle sind heute zentrale Orte für Gläubige und Besucher, die das Zusammenleben verschiedener Gläubigen in diesem historischen Stadtteil erleben möchten.
Das Gebaude ist zu Fuss vom Galata-Turm leicht zu erreichen und befindet sich in einem belebten Stadtteil mit guter Anbindung. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Gebetsort handelt und daher angemessene Kleidung und respektvolles Verhalten erwartet werden.
Unter dem Gebaude soll es einen verborgenen Gang geben, der einst den Minarett mit dem Galata-Turm verband und zum alten Hafen von Karakoy fuhrte. Diese unterirdischen Verbindungen sind heute nicht offenlich zuganglich, bleiben aber Teil der lokalen Legenden uber das Viertel.
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