Simena, Archäologische Stätte in Kaleköy, Türkei
Simena ist eine antike Stätte auf einem felsigen Hügel an der lykischen Küste der Türkei, erreichbar nur per Boot vom Dorf Kaleköy aus. Auf dem Hügel stehen Ruinen aus lykischer und römischer Zeit sowie eine mittelalterliche Burg an der Spitze, von der aus das Meer und die umliegenden Inseln zu sehen sind.
Die Stätte wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. als lykische Siedlung gegründet und später in das Römische Reich eingegliedert, wobei neue Bauwerke neben den älteren entstanden. Im Mittelalter befestigten die Johanniter die Spitze des Hügels und bauten ihn zu einer Burg aus.
Das kleine in den Fels gehauene römische Theater fasst nur wenige Dutzend Zuschauer und ist eines der kleinsten seiner Art in der Türkei. Es liegt in der Nähe der Burg und bietet von seinen Stufen aus einen direkten Blick auf das Meer.
Da das Gebiet keine Straßenanbindung hat, führt der einzige Weg über ein Boot, das von Kaş oder Demre aus abfährt. Das Gelände ist uneben und steil, daher sind festes Schuhwerk und ausreichend Wasser empfehlenswert.
Ein Teil der antiken Stadt liegt heute unter Wasser, da Erdbeben die Küstenlinie im Laufe der Zeit abgesenkt haben. Von einem Boot aus kann man die versunkenen Strukturen direkt unter der Oberfläche erkennen, was einen seltenen Blick auf eine halb versunkene antike Siedlung ermöglicht.
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