Kiirun Jinjya, 台湾台北州基隆市義重町にあった神社
Kiirun Jinjya ist ein Shinto-Schrein in Kīrun, der während der japanischen Herrschaft über Taiwan erbaut wurde und ursprünglich dem Schutz von Seeleuten diente. Das Bauwerk zeigt traditionelle japanische Merkmale wie rote Holzarchitektur, Toriiportale und Steinlaternen entlang eines gepflasterten Aufstiegs zum Hauptgebäude.
Der Schrein wurde 1912 während der japanischen Kolonialzeit errichtet und war ursprünglich ein Zweig eines berühmten Schreins aus der Kagawa-Präfektur Japans. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er von einer Shintoanlage in ein Kriegerdenkmal umgewandelt, das Gefallene ehrt und heute als Martyrs Shrine bekannt ist.
Der Schrein trägt deutlich die Spuren seiner japanischen Vergangenheit in architektonischen Details wie Steinlaternen und Wächterlöwenhunden. Heute nutzen Besucher den Ort, um sich an Gefallene zu erinnern und die Schichten der Geschichte Taiwans nachzuvollziehen.
Der Schrein liegt auf einem Hügel mit Blick auf den Hafen und ist leicht vom Keelung-Bahnhof zu erreichen. Der Aufstieg über zwei Steintreppensätze bietet gute Aussichten auf die Stadt und das Meer, und der Ort liegt in der Nähe eines beliebten Nachtmarktes für zusätzliche Erkundungen.
Ein großes Burstenzahl von Chiang Kai-shek steht am Schreineingang und ist mit ehrenden Inschriften versehen, was heute zu Diskussionen über Taiwans komplexe Geschichte führt. Dieses Denkmal zeigt, wie verschiedene Regime ihre eigenen Symbole dem historischen Ort hinzugefügt haben.
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