Tsú-phóo-tuânn, Chinesischer Tempel in Keelung, Taiwan.
Tsú-phóo-tuânn ist ein zweigeschossiger achteckiger Altarbau auf dem Gipfel des Shitoushan im Zhongzheng-Park von Keelung. Seine Stahlbeton- und Stahlkonstruktion erreicht etwa 17 Meter, und im Erdgeschoss befindet sich das Kulturmuseum des Jilong-Zhongyuan-Fests, das Riten, Opfergaben und Umzüge zeigt.
Der erste dauerhafte Hauptaltar wurde am 31. August 1929 im Gaosha-Park fertiggestellt, finanziert von den elf Nachnamensgruppen und entworfen vom japanischen Kolonialingenieur Kaoru Ide. Alliierte Bombenangriffe beschädigten ihn 1945; 1956 wurde er mit einem zusätzlichen Stockwerk wiederaufgebaut. Wegen Verkehrsbehinderungen verlegte man ihn auf den Gipfel des Shitou-Bergs im Zhongzheng-Park, wo der zweite Altar 1974 vollendet wurde.
Der Name 主普壇 bezeichnet den Altar des rotierenden „Haupt-Pu“-Amtes: Seit der Qing-Zeit wird das Geisterfest von Keelung von elf Namensgruppen ausgerichtet, die abwechselnd den Vorsitz übernehmen. Am 15. Tag des siebten Mondmonats findet am Altar die Reinigungszeremonie statt, bei der ein taoistischer Priester die Plattform reinigt, bevor Beamte und der 爐主 die Laternen freigeben. Im Erdgeschoss befindet sich das 2022 umbenannte Jilong-Zhongyuan-Kulturmuseum mit Exponaten zu Riten, Opfergaben und Volksdarbietungen des Festes.
Der Altar steht auf dem Gipfel des Shitou-Bergs im Zhongzheng-Park, wohin er 1971 verlegt wurde, weil der alte Standort im Stadtgebiet während des Geisterfestes Verkehrsstaus verursachte. Im Erdgeschoss befindet sich das Jilong-Zhongyuan-Kulturmuseum, sodass das Gebäude auch außerhalb der Festzeit besichtigt werden kann. Auf dem Gipfel ist es windig.
Erst 1971 wurde der Altar auf seinen heutigen Hügelstandort im Zhongzheng-Park verlegt, weil der alte Bau im Stadtzentrum während des Geisterfestes Verkehrsstaus verursachte; der Nachfolgebau wurde 1974 fertiggestellt. Die ursprüngliche achteckige Halle von 1929, entworfen vom japanischen Kolonialingenieur Kaoru Ide, wurde 1993 abgerissen und durch das Gebäude des Keelunger Rundfunksenders ersetzt.
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