Schokoladenhaus, Kunstzentrum in Kiew, Ukraine
Das Schokoladenhaus ist ein zweistöckiges Gebäude mit brauner Fassade und rustikalen Steinmustern an der Shovkovychna-Straße im Zentrum von Kyiv. Es beherbergt mehrere Räume, die in verschiedenen architektonischen Stilen eingerichtet sind und Treppen- und Kaminsysteme aus der Gründungszeit bewahren.
Das Gebäude entstand 1901 nach einem Entwurf des Architekten Vladimir Nikolayev für den Kaufmann Semyon Mogilevtsev. Zwischen 1960 und 1982 diente es als Standesamt, bevor es später zur Kunstgalerie umgewandelt wurde.
Das Haus fungiert heute als Zweigstelle der Nationalen Kunstgalerie von Kyiv und zeigt regelmäßig Ausstellungen für Kinder sowie klassische Musikkonzerte. Die verschiedenen Räume erzählen durch ihre unterschiedlichen Stile von den künstlerischen Vorlieben der ursprünglichen Besitzer.
Das Haus kann von Dienstag bis Sonntag und anderen ausgewählten Tagen besucht werden und ist für Besucher mit unterschiedlichen Interessen leicht zugänglich. Es ist empfehlenswert, voraus zu planen, da der Betrieb saisonal variieren kann und spezielle Führungen verfügbar sind.
Jedes Zimmer zeigt unterschiedliche künstlerische Handschriften: von Renaissance-Details über Moorish-Motive bis zu Jugendstil-Elementen. Besonders bemerkenswert sind die feinen Stuckarbeiten, Fresken und Buntglasfenster, die zeigen, wie wohlhabende Kyiver in der frühen Gründerzeit ihre Häuser gestalteten.
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